Danke. Aber wem eigentlich?

Äpfel. Kürbisse. Getreide. Brot.
Im Herbst wird sichtbar, was über Monate gewachsen ist. Und vielerorts wird Erntedank gefeiert.

Dabei gehört Erntedank nicht zu den Festen, die uns die Bibel als christlichen Festtag vorgibt. Es gibt keinen Auftrag an Christen, einmal im Jahr Erntedank zu feiern.

Aber die Bibel kennt sehr wohl den Dank.
Und zwar nicht nur an einem bestimmten Sonntag im Herbst

„Dankt dem HERRN, denn er ist gütig,
denn seine Gnade währt ewiglich!“
Psalm 107,1

Eigentlich ist vieles von dem, was für uns ganz normal geworden ist, alles andere als selbstverständlich.

  • Dass etwas wächst.
  • Dass Regen fällt.
  • Dass wir Nahrung haben.
  • Dass unser Herz schlägt.
  • Dass wir heute leben.
 

Wir können säen, pflanzen, pflegen und arbeiten. Aber wir können kein Leben machen. Vieles liegt schlicht nicht in unserer Hand.

Die Bibel sagt über Gott:

„Er hat sich selbst nicht unbezeugt gelassen; er hat uns Gutes getan, uns vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben und unsere Herzen erfüllt mit Speise und Fröhlichkeit.“
Apostelgeschichte 14,17

Danke – aber wem?

Manchmal sagen wir: „Da habe ich aber Glück gehabt.“
Oder: „Zum Glück ist alles gut gegangen.“

Und natürlich sagen wir auch einfach: „Ich bin dankbar.“

Aber Dank hat eigentlich eine Richtung.

Wenn ich dankbar bin, stellt sich irgendwann die Frage:
Wem danke ich eigentlich?

Die Bibel weist uns auf Gott hin. Nicht auf irgendeine höhere Macht, sondern auf den lebendigen Gott, der diese Welt geschaffen hat und von dem unser Leben abhängt.

„Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk
kommt von oben herab.“
Jakobus 1,17

Erntedank kann deshalb ein guter Moment sein, einmal nicht nur auf das zu schauen, was wir haben, sondern auf den, von dem wir es haben.

Und vielleicht stellen wir dabei fest: Wir nehmen vieles gerne aus Gottes Hand, ohne nach Gott zu fragen.

Seine Schöpfung – aber den Schöpfer brauchen wir nicht.
Seine Gaben – aber den Geber vergessen wir.
Unser Leben – aber wir wollen selbst bestimmen, wie wir es leben.

Die Bibel nennt diese Trennung von Gott Sünde.

Und genau hier wird aus dem Gedanken von Erntedank mehr als ein schön geschmückter Tisch.

Gottes größtes Geschenk wächst auf keinem Feld

Gott gibt uns nicht nur Nahrung, Regen, Sonne und das tägliche Leben.

Seine größte Gabe ist Jesus Christus.

Gott hat uns Menschen trotz unserer Schuld nicht aufgegeben. Jesus Christus kam in diese Welt. Er lebte ohne Sünde und nahm am Kreuz die Schuld auf sich, die uns von Gott trennt. Er starb – und ist auferstanden.

Damit bietet Gott uns etwas an, das wir weder erarbeiten noch verdienen können:

Vergebung. Frieden mit Gott. Ewiges Leben.

Die Bibel fasst es so zusammen:

„Gott aber sei Dank für seine unaussprechliche Gabe!“
2. Korinther 9,15

Vielleicht steht bei dir in diesem Herbst kein Erntedankkorb auf dem Tisch. Vielleicht gehst du auch in keinen Erntedankgottesdienst.

Das Entscheidende ist nicht ein bestimmter Tag im Kalender.

Die viel wichtigere Frage ist:

Kennst du den Gott, dem du danken kannst?

Er hat dir nicht nur Gutes gegeben.
Er möchte sich dir selbst zu erkennen geben.

Und vielleicht ist genau heute ein guter Tag, ihm dafür zu danken – und damit anzufangen, nach ihm zu fragen.

Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.“

1. Thessalonicher 5,18

ERNTEDANK

Kein von der Bibel eingesetzter christlicher Festtag.
Aber ein guter Anlass, nicht nur auf die Gaben zu schauen, sondern auf den Geber.

Denn Grund zum Danken haben wir nicht nur einmal im Jahr.

Fragen dazu? 🤔 Dann melde dich gern bei uns! 😊

Bleib mit uns in Verbindung. 5 – 6 x pro Jahr schicken wir dir gern einen Newsletter zum Weiterdenken. 

Lass uns zusammen nachdenken, was das wichtigste Fest ist und, was das alles mit unserem Leben zu tun hat. 😊