Jesus
Heute bleibt von unserem Satz nur noch … JESUS.
Gibt es in unserem Leben Momente, in denen wirklich nur noch Jesus übrig bleibt?
Was meine ich damit?
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Am ersten Osterfest erleben die Jünger genau so einen Moment.
Am Abend des Auferstehungstages haben sie sich aus Angst eingeschlossen. Die Türen sind verriegelt. Die Zukunft ist ungewiss.
Und plötzlich … steht Jesus mitten unter ihnen. Er zeigt ihnen seine Hände und seine Seite. Die Jünger erkennen ihn. Und ihre Angst verwandelt sich in Freude. Doch einer fehlt an diesem Abend.
Der Evangelist Johannes schreibt: „Thomas, einer von den Zwölfen, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.“
Als die anderen Jünger ihm davon erzählen, kann Thomas es nicht glauben. Er sagt: „Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und meinen Finger hineinlege und meine Hand in seine Seite lege – dann werde ich es nicht glauben.“
Vielleicht geht es dir am Ende dieser Ostertage ähnlich. Du hörst die Osterbotschaft … aber innerlich sagst du: Ich kann das nicht glauben. Vielleicht sogar: Ich will das nicht glauben.
Doch einige Tage später kommt Jesus wieder zu den Jüngern. Und diesmal
ist Thomas dabei.
Jesus wendet sich direkt an ihn und sagt: „Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände. Reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite. Und sei nicht ungläubig, sondern glaube.“
In diesem Moment sieht Thomas nur noch einen: Jesus.
Und es bricht aus ihm heraus: „Mein Herr und mein Gott!“
Heute begegnen wir Jesus nicht mehr so sichtbar wie Thomas damals. Und doch taucht Jesus im Leben eines jeden Menschen auf. Immer wieder.
Vielleicht hast auch du ihn in diesen Tagen wahrgenommen. In einer Andacht … in einem Gedanken … oder in einer Frage, die dich nicht mehr loslässt.
Heute spricht Jesus dich noch einmal an: „Sei nicht ungläubig … sondern glaube.“ Und vielleicht kommt auch für dich der Moment, in dem alles andere in den Hintergrund tritt – und nur noch einer bleibt: Jesus.
Dann kannst du sagen: „Jesus … mein Herr und mein Gott.“
Das ist die wichtigste Entscheidung deines Lebens. Denn von diesem Moment an weißt du: Du gehst nicht mehr allein durchs Leben.
Dein Leben ist kein Zufall. Jesus hält es in seiner Hand. Er begleitet dich in den guten Tagen … und auch in den schweren. Und gerade in den dunklen Stunden ist es ein großer Trost, zu wissen: Jesus ist da. Jesus lebt. Und er will mit dir gehen.
Wenn du Fragen dazu hast oder mehr über eine ganz persönliche Beziehung zum auferstandenen Jesus wissen willst, melde dich gerne bei uns.
Gott segne dich!